Breiðárlón

12. August

Dieser Tag mit zwei Gletschern neigte sich schon langsam dem Ende entgegen, doch da wir wieder eine Übernachtung im Zelt eingeplant hatten, hatten wir kein festgelegtes Tagesziel. So haben wir uns noch zu einem dritten Abstecher verleiten lassen.
Dieser Gletscher war natürlich auch schon von der Ringstraße aus zu sehen, mehr noch zog uns allerdings dessen See an. In direkter Nachbarschaft zum Jökullsarlón, dem berühmtesten Gletschersee, war dieser hier nicht gerade ein Geheimtipp, wie auch an den vielen anderen Besuchern unschwer zu erkennen war, aber auf jeden Fall sehr sehenswert.

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Svínafellsjökull

12. August

Nachdem wir die Nacht auf dem Campingplatz in Vík gut überstanden hatten, ging es weiter Richtung Osten, Richtung Vatnajökull.
Zunächst waren die Schwemmsandebene Mýrdalsandur und die endlos scheinenden mit graugrünem Moos bewachsenen Lavafelder von Eldhraun zu durchqueren, bevor wir schließlich wieder die Berge und damit den Vatnajökull erreichten. Unser erster Stopp war der Svínafellsjökull, ein, wie sich schnell herausstellte, touristisch erschlossener Gletscher.

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Sólheimajökull

11. August

Dieser Tag stand ganz im Zeichen des Eises, endlich! Das Ziel dieser Tagesetappe war Vík, wo wir campen wollten.
Der Weg dorthin führte uns wieder auf die Ringstraße und am recht berühmten Skógafoss vorbei. Da jedoch weder mein Vater noch ich sonderlich Lust auf einen weiteren Wasserfall hatten, haben wir ihn im wahrsten Sinne links liegen gelassen.
Wie ich gehofft hatte, kamen wir aber auf unserem Weg den Gletschern noch einmal sehr nahe. Der Sólheimajökull ist eine Gletscherzunge des Mýrdalsjökull, die fast bis an die Hauptstraße heran reicht. Kurzentschlossen nahmen wir den kleinen Abzweig und die Schotterpiste in Kauf, da hatten wir an dem Tag wahrlich schon Schlimmeres erlebt.
Von dem kleinen Parkplatz aus entzog sich der Gletscher zunächst wieder unserem Blick, dafür wirkte der moosbewachsene Hügel umso märchenhafter auf mich.

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Eyjafjallajökull

11. August

Nach zwei Übernachtungen in Laugarvatn ging es nun wieder Richtung Küste zur Ringstraße. Auf diesen Teil der Reise war ich am meisten gespannt, da die im Süden Islands ziemlich direkt zwischen Gletschern und Küste verlaufende Straße aufregende Ausblicke versprach. Mein Interesse an Gletschern dürfte schon aufgefallen sein. Unser erstes Ziel des Tages war der Eyjafjallajökull. Beim Seljalandsfoss haben wir die Ringstraße verlassen und sind auf die 249 abgebogen.

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Eystri-Hagafellsjökull

10. August, 2. Teil des Berichts vom Ausflug zum Hagavatn

Ich hatte eigentlich gehofft, den Gletscher zu sehen, nicht nur einen Hang mit den letzten Spuren des weggetauten Schnees. Hier war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Da ich mir nun aber vorgenommen hatte, den Gletscher anzuschauen, wollte ich so schnell nicht aufgeben. Mein Plan war rasch gefasst.

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Hagavatn

10. August

Island wirkt immer wieder surreal.

Sonnenschein, angenehme Temperaturen, grüne Wiesen auf dem Weg zum Gullfoss, am Horizont Berge, bedeckt von strahlendweißem Schnee. Kurz hinter dem Gullfoss Richtung Norden auf der Straße 35 wandelt sich die Szenerie plötzlich wieder, als die Wiesen grauen und roten Schotterflächen weichen. Trotz des gelegentlichen Grüns sieht man sich auf den Mond oder Mars versetzt.

Blick auf den Gullfoss, zu erkennen an der Gischt – Blick auf den Langjökull

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Gullfoss

9. und 10. August

Auch der Gullfoss ist eines der typischen Bilderbuchmotive und Touristenziele. Kann Natur kitschig sein? Natürlich nicht, da sie immer wahr und echt ist. Die Bilder, die wir uns von der Natur machen, können hingegen sehr wohl kitschig sein.
Wieder einmal hat mir also zunächst ein Bild in meinem Kopf im Weg gestanden und mein Interesse war zunächst ebenso gering, wie das zuvor für den Geysir. Man ahnt es sicherlich bereits, auch der Gullfoss hat mich eines Besseren belehrt.
Auf dem Weg zum Wasserfall nähert sich die Straße einer tiefen Felsenschlucht, ähnlich der Allmännerschlucht. Vielleicht einen Kilometer weiter war dann die Gischt zu sehen, die hoch über der Schlucht steht. Nun war klar, dass es nicht mehr weit sein kann bis zum Wasserfall, aber mehr noch, der Wasserfall hatte mich schon jetzt beeindruckt, ohne dass ich ihn gesehen habe.

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