Suche

Häuserhüllen rahmen Licht gegen
Leere, begrenzen Dunkelheit.
Schatten sinken tiefer in Nebel,
Inseln aus Licht gebettet in Schnee,
über eventuelle Sterne Nacht gespannt.

Fremd vertraute, verhärmt den
Winter durchziehende Häuserzeilen
abgeschnitten, hinter das Sichtbare
gedrängt, säumen zahllose in die
Vergangenheit entlassene Augenblicke.

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Zurück

Ich fand aus der Ferne ins Nahe erwachend,
den Blick abgewandt, Dich.
Ohne Dich noch zu kennen,
aber mehr als zuvor weiß ich:

 

nicht, ob ich fortging oder zurückkehrte
vom Meer – wo noch die Sterne mich
von Dir in den Schlaf sangen, als ahnend bereits
mich eine Welle durchging, Dich

 

raunend fort riss, Dein halbes Leben käme zu spät ich –
in den Süden meines Herzens, wo Du sanft mich
weckend, leise in den Raum hinein die Worte welken ließest:
Es war ein Traum, nur ein Traum.

 

Graeser

Verloren

Den du mir gabst, den Namen,
fülle ich nicht.
Klaffender Leere Abgrund
ängstigt mich.

Erkenne mich,
doch mir zugewandt bleibend
verlierst du mich,
wenn unter dem Gewicht
meiner Leere leidend,
mein ich zerbricht.

Die Räume, die sie öffnen,
die Worte,
trennen oder verbinden sie?

The abundance of the barren lands, necessity.
The necessity of the abandoned –

Traumweben

Träumer bin ich, getragen
vom Netz, das ich webe,
meinem Traum.

Die wir gemeinsam kreisen
weben, was uns verbindet,
Träumer, den Traum,

der wir sind.

20. Juni 2012

Voller Dankbarkeit für das Lied, die Kraft und Verbindung. Mitakuye Oyasin.