Ein Morgen

Hier draußen fällt es mir leicht zeitig aufzustehen. In der Dämmerung gehe ich hinaus auf die Terrasse, barfuß, es ist kühl an diesem Oktobermorgen, Nebel steht über der Wiese und vor der nächsten Kuppe, die Häuser an der Straße sind noch ebenso schemenhaft zu erkennen, wie die Bahn, die dann und wann auf dem einspurigen Gleis vorüber fährt.

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Ein Abend

Seit dem frühen Morgen, jedenfalls seit es hell wurde – so hell es geworden ist – trieb der Wind Wolken über das Meer, grimmige Heerscharen, die unaufhörlich gegen den Tag anstürmten.
Das Land gleicht dem Meer, in Wellen rollen die Felder und Weiden von Horizont zu Horizont, auf Hügeln stehen vereinzelte Bauernhöfe, wie Fischerboote auf dem Meer zerstreut, umgeben von windschief gebeugten Bäumen, wie gefrorener Gischt, als sei das Land der Zeit beraubter Raum.

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