Zurück

Ich fand aus der Ferne ins Nahe erwachend,
den Blick abgewandt, Dich.
Ohne Dich noch zu kennen,
aber mehr als zuvor weiß ich:

 

nicht, ob ich fortging oder zurückkehrte
vom Meer – wo noch die Sterne mich
von Dir in den Schlaf sangen, als ahnend bereits
mich eine Welle durchging, Dich

 

raunend fort riss, Dein halbes Leben käme zu spät ich –
in den Süden meines Herzens, wo Du sanft mich
weckend, leise in den Raum hinein die Worte welken ließest:
Es war ein Traum, nur ein Traum.

 

Graeser

Wunsch

Lass mich sehen mit Deinen Augen das Meer,
auf einer Klippe über Sturm umtoster See den Wind
in Deinen Haaren fühlen und greifen mit Deinen Händen,
sehen, wie Horizont und Himmel verschmelzen.

Lass mich mit Deinen Augen blicken hinab in die Welt,
lass mich im Tal, näher dem Herzen der Erde wurzelnd,
mit Deiner Haut spüren die Schwere und Wärme
des mütterlichen Schoßes und weitere Heimat beziehen.

Lass mich das Vergehen, das Erlöschen der Zeit spüren
im Schlagen Deines Herzens, sein Dein schlagendes Herz,
mit Deinen Augen, in Deinen Augen erblicken die Sterne
zum ersten Mal und Welt Wirklichkeit werden sehen.

So möchte ich Dich fühlen, sein in Dir.