Zurück

Ich fand aus der Ferne ins Nahe erwachend,
den Blick abgewandt, Dich.
Ohne Dich noch zu kennen,
aber mehr als zuvor weiß ich:

 

nicht, ob ich fortging oder zurückkehrte
vom Meer – wo noch die Sterne mich
von Dir in den Schlaf sangen, als ahnend bereits
mich eine Welle durchging, Dich

 

raunend fort riss, Dein halbes Leben käme zu spät ich –
in den Süden meines Herzens, wo Du sanft mich
weckend, leise in den Raum hinein die Worte welken ließest:
Es war ein Traum, nur ein Traum.

 

Graeser

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Sehnsucht

Träume, träume nur mein Herz.

Dein Sehnen lass dich tragen,
und keine Schwere Dich fesseln,
noch des Verstandes Fragen.

Vergessend Angst und Sorgen,
Vertrauen wird dich tragen,
unbeirrt von Zeit und Raum –

ist Verbindung die Antwort deiner Fragen.

Welt

Du! durch Erleben schaffst Du Welt,
die Deine, Dir anverwandelte –
ersehene, erhörte, erfühlte, eratmete -,
bewusst gewordene, von Dir erfüllte Welt.

In meinem Tempel kniend
weiß ich Dich ebenso versunken,
mit erhobenem Herzen,
geöffnetem Geist.