Eystri-Hagafellsjökull

10. August, 2. Teil des Berichts vom Ausflug zum Hagavatn

Ich hatte eigentlich gehofft, den Gletscher zu sehen, nicht nur einen Hang mit den letzten Spuren des weggetauten Schnees. Hier war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Da ich mir nun aber vorgenommen hatte, den Gletscher anzuschauen, wollte ich so schnell nicht aufgeben. Mein Plan war rasch gefasst.

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Hagavatn

10. August

Island wirkt immer wieder surreal.

Sonnenschein, angenehme Temperaturen, grüne Wiesen auf dem Weg zum Gullfoss, am Horizont Berge, bedeckt von strahlendweißem Schnee. Kurz hinter dem Gullfoss Richtung Norden auf der Straße 35 wandelt sich die Szenerie plötzlich wieder, als die Wiesen grauen und roten Schotterflächen weichen. Trotz des gelegentlichen Grüns sieht man sich auf den Mond oder Mars versetzt.

Blick auf den Gullfoss, zu erkennen an der Gischt – Blick auf den Langjökull

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Gullfoss

9. und 10. August

Auch der Gullfoss ist eines der typischen Bilderbuchmotive und Touristenziele. Kann Natur kitschig sein? Natürlich nicht, da sie immer wahr und echt ist. Die Bilder, die wir uns von der Natur machen, können hingegen sehr wohl kitschig sein.
Wieder einmal hat mir also zunächst ein Bild in meinem Kopf im Weg gestanden und mein Interesse war zunächst ebenso gering, wie das zuvor für den Geysir. Man ahnt es sicherlich bereits, auch der Gullfoss hat mich eines Besseren belehrt.
Auf dem Weg zum Wasserfall nähert sich die Straße einer tiefen Felsenschlucht, ähnlich der Allmännerschlucht. Vielleicht einen Kilometer weiter war dann die Gischt zu sehen, die hoch über der Schlucht steht. Nun war klar, dass es nicht mehr weit sein kann bis zum Wasserfall, aber mehr noch, der Wasserfall hatte mich schon jetzt beeindruckt, ohne dass ich ihn gesehen habe.

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