Windesrauschen

Traum
Streichle, umfange mich mit Deiner Stimme,
Vorbote den Schwingen meiner Fantasie,
die mich zu neuen Ufern tragen,
in den Hafen Deiner Umarmungen.

Wunsch
Deine Wunden lass mich mit Küssen bedecken,
Heilung pflanzen in die Abgründe Deiner Seele,

Ahnung
bevor wir uns den Gifttrank mischen, Bitternis
trinken aus dem Kelch zerbrochener Liebe.

Szene
Geliebter, sag, hörst Du die Lerche nicht?
Mich dünkt es war der Wind nur,
leis‘ die Nacht liebkost, mein Herz.

Frage
wohin trägt er Träume,
wann trocknet er Tränen,
der Wind –

Herbstlaub

Februar 2012

Liebe ist, ein Gastbeitrag von Karfunkelfee

Liebe ist auch
an den anderen zu denken
wenn man nicht an gemeinsamen Feuern sitzen kann
die Oberflächenprägungen unterschiedlicher nicht sein könnten
das Licht der Länder wechselt
die Wege ungekreuzt in nicht gemeinsame Weiten führen
und die Herbststürme wehn
um keine gemeinsame Zeit

© Karfunkelfee

Als Kommentar zu meinem Post Liebe ist hat Karfunkelfee ein eigenes Gedicht geschrieben. Es gefällt mir so gut, dass ich sie gebeten habe, es als neuen Artikel posten zu dürfen, damit es nicht in den Kommentaren verloren geht.

Nachts

Schlaf nur ruhig, meine Liebste,
sicher und wohl behütet.
Süße Träume sollen dich erquicken
und vergessen machen
des Tages Plagen und Mühen.
Schlaf nur ruhig,
sanft dich wiegend
in einer anderen Welt.
Niemand soll dich stören,
denn ich wache über dich,
staunend und glücklich.
Wie schön du bist,
im Schlaf.