Zurück

Ich fand aus der Ferne ins Nahe erwachend,
den Blick abgewandt, Dich.
Ohne Dich noch zu kennen,
aber mehr als zuvor weiß ich:

 

nicht, ob ich fortging oder zurückkehrte
vom Meer – wo noch die Sterne mich
von Dir in den Schlaf sangen, als ahnend bereits
mich eine Welle durchging, Dich

 

raunend fort riss, Dein halbes Leben käme zu spät ich –
in den Süden meines Herzens, wo Du sanft mich
weckend, leise in den Raum hinein die Worte welken ließest:
Es war ein Traum, nur ein Traum.

 

Graeser

Traumweben

Träumer bin ich, getragen
vom Netz, das ich webe,
meinem Traum.

Die wir gemeinsam kreisen
weben, was uns verbindet,
Träumer, den Traum,

der wir sind.

20. Juni 2012

Voller Dankbarkeit für das Lied, die Kraft und Verbindung. Mitakuye Oyasin.

Windesrauschen

Traum
Streichle, umfange mich mit Deiner Stimme,
Vorbote den Schwingen meiner Fantasie,
die mich zu neuen Ufern tragen,
in den Hafen Deiner Umarmungen.

Wunsch
Deine Wunden lass mich mit Küssen bedecken,
Heilung pflanzen in die Abgründe Deiner Seele,

Ahnung
bevor wir uns den Gifttrank mischen, Bitternis
trinken aus dem Kelch zerbrochener Liebe.

Szene
Geliebter, sag, hörst Du die Lerche nicht?
Mich dünkt es war der Wind nur,
leis‘ die Nacht liebkost, mein Herz.

Frage
wohin trägt er Träume,
wann trocknet er Tränen,
der Wind –

Herbstlaub

Februar 2012

Nachts

Schlaf nur ruhig, meine Liebste,
sicher und wohl behütet.
Süße Träume sollen dich erquicken
und vergessen machen
des Tages Plagen und Mühen.
Schlaf nur ruhig,
sanft dich wiegend
in einer anderen Welt.
Niemand soll dich stören,
denn ich wache über dich,
staunend und glücklich.
Wie schön du bist,
im Schlaf.