Þorufoss

8. August

Nachdem wir den Vormittag in Reykjavík verbracht hatten, sind wir am Nachmittag noch etwas ziellos durch die Landschaft gefahren. Auf der Straße 36 fuhren wir ein gutes Stück durch Mosfellsheiði, sind dann nach Norden auf die 48 abgebogen. Das war unsere erste Schotterpiste in Island, bretteben, ein guter Beginn!

Weiterlesen

Skógafoss

16. August

Dafür, dass wir eigentlich keinen Plan hatten, was wir alles noch unbedingt ansehen wollen, hat sich der Tag recht erlebnisreich entwickelt.
Unser Rückweg hat uns wieder nach Hvolsvöllur geführt, wo wir noch draußen in der Sonne sitzend einen Kaffee trinken konnten.
Anschließend haben wir uns das Sagamuseum im Ort angesehen. Mit historischen Exponaten, Bildern und Texten wird dort die Njáls Saga nacherzählt und erklärt, ein durchaus anschaulicher und interessanter Ausflug in die Geschichte Islands. Danach hatten wir allerdings immer noch reichlich Zeit, die wir sinnvoller zu nutzen gedachten, als auf dem Campingplatz herumzusitzen.

Weiterlesen

Tindafjöll

16. August

In dieser zweiten Woche in Island haben wir gemerkt, dass die Planung nur mit Reiseführern und Karte nicht einfach ist.
Zwei Wochen sind für eine komplette Rundreise einfach zu kurz, so haben wir uns auf die Südküste beschränkt. Eine abwechslungsreiche Route mit möglichst wenigen Wiederholungen entlang der wichtigen Sehenswürdigkeiten zu planen, Zimmer vorab buchen und damit Termine festlegen, andererseits aber flexibel bleiben, Fahrtzeiten abschätzen und genug Zeit für Sehenswürdigkeiten einplanen, das war nicht einfach.

Weiterlesen

Gullfoss

9. und 10. August

Auch der Gullfoss ist eines der typischen Bilderbuchmotive und Touristenziele. Kann Natur kitschig sein? Natürlich nicht, da sie immer wahr und echt ist. Die Bilder, die wir uns von der Natur machen, können hingegen sehr wohl kitschig sein.
Wieder einmal hat mir also zunächst ein Bild in meinem Kopf im Weg gestanden und mein Interesse war zunächst ebenso gering, wie das zuvor für den Geysir. Man ahnt es sicherlich bereits, auch der Gullfoss hat mich eines Besseren belehrt.
Auf dem Weg zum Wasserfall nähert sich die Straße einer tiefen Felsenschlucht, ähnlich der Allmännerschlucht. Vielleicht einen Kilometer weiter war dann die Gischt zu sehen, die hoch über der Schlucht steht. Nun war klar, dass es nicht mehr weit sein kann bis zum Wasserfall, aber mehr noch, der Wasserfall hatte mich schon jetzt beeindruckt, ohne dass ich ihn gesehen habe.

Weiterlesen